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November 2011: Die Planungen für die drei Solarstromanlagen auf der Mensa Am Ring, am Studentenwohnheim Rudolf-Harbig-Weg und am Studentenwohnheim Busso-Peus-Straße sind so weit abgeschlossen, dass Ende November / Anfang Dezember mit dem Bau begonnen werden kann. Die Finanzierung erfolgt aus Genossenschaftsanteilen und zusätzlichem Beteiligungskapital von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern weitere InteressentInnen sind willkommen. Gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW startet der Verein fairPla.net e.V. gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis Münster ein von der fairPla.net eG initiiertes Pilotprojekt: 27 Gebäude im Kirchenkreis werden zunächst von einer Fachingenieurin auf ihren energetischen Zustand und Energiesparpotentiale hin untersucht und bewertet. Ziel ist, sowohl verhaltensabhängige Einsparpotentiale als auch sinnvolle energetische Sanierungsmaßnahmen zu ermitteln. Verschiedenste Bildungsmaßnahmen und -veranstaltungen sollen sodann Menschen in den beteiligten Gemeinden für diese Fragen sowie Klimaschutz im Sinne der fairPla.net-Philosophie sensibilisieren und zur Mitwirkung einladen. Das Projekt mündet schließlich in eine Beteiligungskampagne nach dem fairPla.net-Modell: im Rahmen einer Beteiligungsgesellschaft investieren Gemeindeglieder parallel in Gebäude-Sanierungsmaßnahmen in den eigenen Gemeinden sowie in ein Klimaschutz-Projekt des philippinischen Partner-Kirchenkreises. Vor allem aus den eingesparten Energiekosten werden Rückfluss und moderate Verzinsung auf das eingelegte Kapital finanziert. Mit der Umsetzung des Energieeffizienz-Beteiligungsprojekts wird die fairPla.net eG betraut. Insgesamt bieten die Gebäude Platz für Solarstromanlagen mit rund 120 kWp.
Das Solarlampenprojekt von Hybrid Social Solutions und der Solar-Foundation auf den Philippinen ist gestartet. fairPla.net unterstützt das Projekt auf zweierlei Weise: mit einem Darlehen aus der fairPla.net eG und einem Zuschuss aus dem fairPla.net e.V.. Der Zuschuss des Vereins ermöglicht, dass Menschen auf den Philippinen ausgebildet werden, mit den Solarlampen richtig umzugehen, sie technisch zu warten und nötigenfalls reparieren zu können. Das Darlehen der fairPla.net eG erlaubt den philippinischen Partnern, ingesamt 1.300 Haushalte mit Solarlicht zu versorgen. Im ersten Jahr sollen 450 Haushalte in den Genuss der umweltfreundlichen Beleuchtung kommen. Weil die Nutzerinnen und Nutzer kein Kerosin mehr kaufen müssen und mit den in die Leuchten integrierten Ladegeräten Batterien laden können, verwenden sie die Ersparnisse, um die Solarlampen in kleinen Raten abzuzahlen. Sind die Raten für die ersten 450 Solarlampen abgezahlt, kann Hybrid Social Solutions in einer neuen Runde weitere 450 photovoltaisch versorgte Lampen verteilen. Über drei Zyklen sollen so insgesamt 1.300 Haushalte mit solarem Licht versorgt werden. Für die philippinischen Haushalte heißt dies in Zukunft: keine Unfälle und Atemwegs-Belastungen mehr durch das Verbrennen von Kerosin, finanzielle Einsparungen bezüglich Kerosin und Batterien und zusätzliche Einkommensmöglichkeiten durch die gewinnbringende Nutzung der Solarleuchten und Ladegeräte. Das Klima profitiert von Beleuchtungsquellen ohne CO2-Ausstoß. ![]() Schulung zur Nutzung von Solarlampen Juli 2011: Solaranlage am Studentenwohnheim in Münster fertig gestellt Die Solarstromanlage am Studentenwohnheim Rudolf-HarbigWeg 14 28 in Münster ist fertig gestellt. Seit dem 27. Juni 2011 speist die PV-Anlage mit einer Leistung von 53,58 kWp Solarstrom ins Netz. Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Münster und der ausführenden Installationsfirma econ SolarWind konnte die Anlage ohne große Probleme errichtet werden. Für technisch Interessierte: Die Ertragsdaten der Anlage sind auf unserer Homepage auszulesen und mit anderen Anlagen vergleichbar. Einfach im Internet den Button „Online-Abfrage Stromerzeugung“ rechts oben anklicken. Fertig gestellte PV-Anlage am Rudolf-Harbig-Weg 12 28 in Münster Die Anwesenheit von Jim Ayala auf der Intersolar nutzten Vertreter/innen von fairPla.net, um über ein zukünftiges gemeinsames Projekt zu sprechen. Jim Ayala ist Gründer von Hybrid Social Solutions und Mitglied bei der Solar-Foundation. Beide Organisationen haben sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation der Armen in den Philippinen durch Solarenergie zu verbessern. Laut Jim Ayala leben in dem asiatischen Land über 25 Millionen Menschen ohne Zugang zum elektrischen Netz.
Mai 2011: Bei gutem Wetter begannen am 23. Mai 2011 die Bauarbeiten für eine Solarstromanlage am Studentenwohnheim Rudolf-Harbig-Weg 14 - 28 in Münster. Verteilt auf zwei Gebäuderiegel soll eine Schrägdachanlage mit rund 53 kWp erstellt werden. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Münster liefen die Vorbereitungen unproblematisch. Als aufwändig stellte sich heraus, dass beide Gebäudeteile komplett eingerüstet werden müssen. Dennoch rechnet sich der Bau der Anlage, die noch vor der erwarteten Vergütungsabsenkung zum 01.07.2011 ans Netz gehen soll. Für technisch Interessierte: Als Komponenten werden Solarmodule von Amerisolar und Wechselrichter von SMA eingesetzt.
März 2011: Langwierige Vertragsverhandlungen, wiederholte Bauverzögerungen, gebäudetechnische Komplikationen… Die Liste der Hindernisse auf dem Weg zur Inbetriebnahme unserer Photovoltaikanlage am Neubau auf dem Campus Jülich ist lang.
In zwei Bauabschnitten ging die Anlage ans Netz: ein Teil (57,84 kWp) noch im Dezember 2010, Dank der engagierten Arbeit der Installateure trotz Eis und Schnee. Mit den ersten Sonnenstrahlen im neuen Jahr konnten die Arbeiten dann fortgesetzt und Ende März 2011 abgeschlossen werden.
Zur Finanzierung der Anlage haben wie immer Genossenschaftsanteile unsere Mitglieder beigetragen und maßgeblich 300.000 €, die eine größere Anzahl von Mitgliedern noch einmal direkt investiert haben: Beteiligungen ab 2.000 €, die eine längere Laufzeit haben als Genossenschaftsanteile, dafür aber auch vom ersten Jahr an mit mindestens 3,5 % verzinst werden. In Zukunft wird auf dem großen Dach in Jülich Strom für über 40 Vier-Personen-Haushalte produziert, jährlich werden dabei ca. 150 t CO2 eingespart. Die erfolgreiche Kooperation mit dem Gebäudeeigentümer, der BLB-Niederlassung Aachen, soll nun in einem weiteren Projekt fortgesetzt werden.
25. Juni 2010: Zwei Photovoltaik-Anlagen innerhalb von zwei Tagen: nun produziert auch eine etwas kleinere Anlage auf dem Münsteraner Pascal-Gymnasium klimafreundlich Strom. Die Installateure lassen sich - wie schon in Roxel - weder durch schwierige Bedingungen für den Antransport der Module, noch durch die Fußball-Weltmeisterschaft oder schlechtes Wetter in ihrem Zeitplan beirren, so dass auch diese PV-Anlage vor der erneuten Senkung der Einspeisevergütung am Netz ist.
Ein weiterer Klimaschutz-Baustein fügt sich Mitte des Jahres in das Mosaik der fairPla.net-Projekte ein: auf dem Dach der Droste-Hauptschule in Roxel geht eine Photovoltaik-Anlage mit 43,93 kWp Leistung in Betrieb. Schulleiter Benjamin Müller freut sich gemeinsam mit Hausmeister Michael Otterbach über die Kooperation mit fairPla.net und die Anknüpfungsmöglichkeiten, die das Projekt für den Unterricht bietet. Im kommenden Schuljahr soll gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern eine Informationstafel für die Eingangshalle gestaltet werden.
Im Juni haben Edgar Boes-Wenner und Sabine Terhaar Gelegenheit, sich mit Die gemeinsamen Überlegungen zielen auf die Finanzierung von Kochern durch fairPla.net ab diese Kocher könnten den Frauen auf dem Lande helfen, Kosten für Brennholz einzusparen und stattdessen über mehr Geld für Lebensmittel zu verfügen. Nebenbei würden die Kocher CO2-Emissionen und Abholzung mindern.
Nicht zuletzt Dank der gelungenen Gesprächsleitung durch die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Rosa Hemmers erleben Mitglieder, Aufsichtsrat und Vorstand auf der inzwischen sechsten Generalversammlung einen intensiven Austausch zur Arbeit in 2009 und den Planungen für die kommenden Monate und Jahre. Gesprächsgrundlage ist der detaillierte Geschäftsbericht des Vorstands, dessen wesentliche Punkte Sabine Terhaar und Edgar Boes-Wenner jeweils kurz erläutern. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Klimaschutzprojekte in Nord und Süd, die wirtschaftliche Planung und das Konzept für die Mitgliederwerbung in 2010.
Nach eigehenden Beratungen mit dem Projektpartner DESI Power investiert fairPla.net 30.000,- € in ein weiteres Dorfentwicklungsprojekt in Bihar. Zuvor hat die indische IFMR-Bank (sie stellte bislang einen Kredit für die DESI-Projekte, zu den in Indien üblichen teuren Konditionen) die von DESI Power in Absprache mit fairPla.net aufgestellten Bedingungen für die zweite Investition erfüllt: die Bank gestattet DESI Power, die Hälfte des von ihr vergebenen Kredits mithilfe der fairPla.net-Investition vorzeitig zu tilgen. Im Gegenzug wandelt die Bank den verbliebenen Kreditbetrag in eine finanzielle Beteiligung zu den selben Konditionen um, die auch für die fairPla.net-Beteiligungen gelten. Konkret wirkt die zweite Beteiligung von fairPla.net im Dorf Gayari. Das dortige Biomasse-Kraftwerk ist bereits in Betrieb und versorgt landwirtschaftliche Kleinbetriebe (z.B. Reismühlen) mit dem notwendigen Strom.
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| Über 780 Mitglieder aus 11 Nationen aus 4 Kontinenten hat fairPla.net zur Jahresmitte 2011 und viele stocken ihre Anteile regelmäßig auf, um einen kontinuierlichen Beitrag zur KlimaGerechtigkeit zu leisten.
Inzwischen mehren sich auch die Anfragen aus Initiativen, Kirchengemeinden etc., die gerne Projekte im Sinne der fairPla.net-Philosophie umsetzen möchten, sich jedoch alleine bzw. auf Dauer durch die damit verbundenen Aufgaben überfordert fühlen. Für sie steht fairPla.net als fairer Kooperationspartner und Dienstleister zur Verfügung.
Ergänzend zur Mitgliedschaft in der Genossenschaft bietet fairPla.net direkte Beteiligungen z.B. an Photovoltaik-Projekten an mit Verzinsung von Anfang an und kontinuierlicher Tilgung. Bei der Vergabe dieser Beteiligungen werden Mitglieder vorrangig berücksichtigt. fairPla.net wartet nicht darauf, dass die Politiker der Welt sich einigen, sondern nimmt zusammen mit den Mitgliedern global gerechten Klimaschutz auch zukünftig selbst in die Hand. Und hofft dabei auf weiteren Zulauf: Menschen und Organisationen, die nicht in virtuelle Aktienwerte, sondern in reale Wirtschaftsgüter investieren wollen - mit messbarem Nutzen für Klima und Gerechtigkeit und einer moderaten, aber dafür sozialverträglichen Dividende.
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