In den vorherrschenden Internatsschulen wird deshalb kaum geheizt, d.h. die Kinder müssen bei Temperaturen zwischen 0°C und 8°C lernen und nachts bei Werten unter dem Gefrierpunkt schlafen. So wundert es wenig, dass jährlich viele tausend Kinder unter fünf Jahren in diesen Regionen an Atemwegserkrankungen sterben. Gleichzeitig hat das Altiplano aber eine der höchsten Solareinstrahlungen der Welt. Was liegt also näher, als die Kraft der Sonne zu nutzen?





Entsprechend konzipierten die Fachleute von Solar Global e.V. und EcoAndina ein
Projekt mit fünf Bausteinen:
• Bau von Solar-Heizungen für vier Kindergärten bzw. Schulen, um die Lern- und
• Entwicklungsbedingungen von Schulkindern zu verbessern
• Einrichtung von vier öffentlichen Solar-Bädern, um die sanitären und hygienischen
• Verhältnisse zu verbessern
• Einrichtung von vier solaren Großküchen und Familienkochern, um Brennholz einzusparen
• und das zeitaufwändige Holzsammeln zu reduzieren
• Einsatz von solarer Tröpfchenbewässerung in sechs Gemeinden, um das
• Nahrungsmittelangebot zu verbessern
• Durchführung von zwei Schulungskursen für Bau, Betrieb und Wartung der Anlagen






< zurück